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Hörsinn

Mit unseren Ohren sind wir in der Lage aus unserer Umwelt akustische Reize wahrzunehmen.So wie laute und leise Geräusche, hohe und tiefe Töne, Musik und Stimmengewirr, Lärm und Stille. Welche Geräusche wir als angenehm oder unangenehm empfinden, kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein.
Auf Grund unserer Erfahrung können wir das Gehörte in einen Zusammenhang stellen, Geräusche unterscheiden und diese zuordnen.
Außerdem ist es uns möglich die Richtung und Entfernung zu bestimmen, aus welcher ein Geräusch kommt. Diese Fähigkeit ist für uns sehr wichtig um zum Beispiel ein heranfahrendes Auto erkennen und rechtzeitig reagieren zu können.
Die auditive Wahrnehmung ist eine wichtige Voraussetzung für die verbale Kommunikation mit anderen Menschen, denn über unseren Hörsinn entwickelt sich die Sprache. Über unsere Ohren bekommen wir den Klang und die Aussprache der einzelnen Worte vermittelt und sind so in der Lage diese durch häufiges Wiederholung und Korrigieren der anderen Person richtig wieder zugeben. (Sinnvoll ist passives Korrigieren)
In unserem Alltag sind wir fast ununterbrochen verschiedenen Geräuschen ausgesetzt. Durch diese Reizüberflutung hören wir ähnlich wie beim Sehen nicht alles bewusst, häufig läuft Musik nebenher und Straßenlärm übertönt andere Geräusche. Um unseren Ohren mal eine Pause zu gönnen eignen sich Entspannungsübungen. Und Hörspiele helfen uns unsere Ohren gezielt einzusetzen, unser Gehör zu fördern, Zuhören und genaues Hinhören ist hierbei sehr wichtig.


Fördermöglichkeiten/ Angebote

- Hörmemory

- Spiel: „Stille Post“ Ein Kind beginnt und flüstern seinem/seiner Nachbarn/Nachbarin ein Wort ins Ohr, welches diese/r solange weitergibt, bis das Wort einmal umgegangen ist; das letzte Kind sagt das Wort laut.

- Bewegungsspiel: „Stopp Tanz“ die Kinder tanzen während die Musik spielt. Hört diese auf, bleiben alle Kinder stehen.

- Spiel: „Bello, dein Knochen ist weg.“ Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind in der Mitte ist der schlafende Bello (das Kind hat die Augen geschlossen). Auf seinem Rücken liegt der „Knochen“ (Holzklotz o.ä.). Dieser wird ganz leise von einem Kind aus dem Kreis weggenommen. Alle anderen Kinder sind leise. Nach dem sich das Kind wider gesetzt hat rufen alle Kinder „Bello, Bello dein Knochen ist weg!“ Bello öffnet die Augen und bellt das Kind, bei dem es den Knochen vermutet, an. Hat Bello nach drei Versuchen seinen Knochen nicht gefunden, gibt sich der Knochendieb zu erkennen und ist selber Bello.

- Geschichten vorlesen und nacherzählen lassen

- Lieder singen

- verschiedene Geräusche den Gegenständen/ Situationen zuordnen: Zum Beispiel Wasser fließt aus dem Wasserhahn, Sirene, fahrender Zug/ Auto, die Schulglocke, laufende Waschmaschine, ein bellender Hund, usw.

- leichte Rhythmen klatschen oder mit den Füßen stampfen, auf Trommeln, Klanghölzern, Holzblöcken oder mit Rasseln nach spielen

- Triangel-Ton: Ein Kind steht mit einer Triangel in der Mitte des Raumes. Die andern Kinder legen den Kopf auf die Arme. Das Kind mit der Triangel schlägt diese kräftig an, der Ton schwebt durch den Raum. Erst wenn nichts mehr zu hören ist, heben die anderen Kinder wieder den Kopf.

- Lauschrunde: Die Kinder sitzen auf dem Waldboden im Kreis. Für kurze Zeit sind alle ganz leise, schließen die Augen und lauschen. Anschließend wird zusammengetragen aus welcher Richtung welche Geräusche zu hören waren. Im Anschluss kann eine weitere Lausch- Runde gestartet werden.

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